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Zellkommunikation & Immuninformation

Was sind eigentlich Transferfaktoren?

Hinter dem Begriff steckt ein faszinierendes Thema: kleine Peptidstrukturen, Zellkommunikation und die Frage, wie Informationen innerhalb des Immunsystems weitergegeben und verarbeitet werden.

Entscheidend ist dabei, biologische Grundlagen, wissenschaftliche Forschung und konkrete Produktkonzepte sauber voneinander zu unterscheiden.

Das Grundprinzip

Kleine Moleküle – wichtige Signale

Peptide sind kurze Ketten aus Aminosäuren. Im menschlichen Körper besitzen unterschiedliche Peptide sehr verschiedene Funktionen – unter anderem als Signal- und Botenstoffe.

Sie können an Rezeptoren binden und Informationen zwischen Zellen weitergeben oder biologische Prozesse beeinflussen.

Gerade im Immunsystem ist Kommunikation von zentraler Bedeutung: Immunzellen arbeiten nicht isoliert, sondern stehen fortlaufend miteinander und mit ihrer Umgebung in Kontakt.

Immunsystem verstehen

Erkennen, kommunizieren, regulieren, erinnern

Diese vier Begriffe vereinfachen einen hochkomplexen biologischen Prozess und zeigen gleichzeitig, warum Information im Immunsystem eine so wichtige Rolle spielt.

01

Erkennen

Das Immunsystem nimmt fortlaufend Signale wahr und muss unterschiedliche Strukturen und Situationen einordnen.

02

Kommunizieren

Informationen müssen zwischen Zellen weitergegeben werden, damit unterschiedliche Immunreaktionen koordiniert ablaufen können.

03

Regulieren

Eine Reaktion sollte der jeweiligen Situation entsprechen und nach erfüllter Aufgabe auch wieder begrenzt werden.

04

Erinnern

Teile des Immunsystems können Informationen aus früheren Kontakten speichern und spätere Reaktionen verändern.

Der Begriff Transferfaktor

Woher kommt die Idee des „Transfers“?

Der Begriff Transferfaktor entstand historisch aus wissenschaftlichen Untersuchungen bestimmter biologischer Fraktionen und deren Zusammenhang mit immunologischen Reaktionsmustern.

Vereinfacht gesagt steht dahinter die Frage: Wie können immunologische Informationen beziehungsweise Reaktionsmuster weitergegeben werden?

Heute wird der Begriff sowohl in wissenschaftlichen Zusammenhängen als auch für bestimmte Nahrungsergänzungskonzepte verwendet.

Deshalb sollte immer unterschieden werden, ob von biologischer Forschung, einem bestimmten Rohstoff oder einem fertigen Produkt gesprochen wird.

Wichtig für die Einordnung

Drei Ebenen sollten getrennt betrachtet werden

01

Biologie

Peptide, Rezeptoren, Botenstoffe und Zellkontakte sind Bestandteile natürlicher biologischer Kommunikationsprozesse.

02

Forschung

Wissenschaftliche Untersuchungen können sich auf einzelne Moleküle, Peptidfraktionen oder experimentelle Fragestellungen beziehen.

03

Produkte

Ein Nahrungsergänzungsmittel besitzt eine konkrete Rezeptur. Forschung zu einzelnen Bestandteilen lässt sich nicht automatisch auf das gesamte Endprodukt übertragen.

Biologische Quellen

Transferfaktor-Peptide aus unterschiedlichen Quellen

Im 4Life-Konzept werden Transferfaktor-Peptide aus verschiedenen biologischen Ausgangsquellen gewonnen. Neben den traditionell verwendeten tierischen Quellen gibt es inzwischen auch eine pflanzliche Variante.

01

Rinderkolostrum

Kolostrum ist die erste Milch nach der Geburt und enthält natürlicherweise zahlreiche Proteine, Peptide und weitere biologisch aktive Bestandteile.

Traditionelle tierische Quelle
02

Hühnereigelb

Auch Hühnereigelb enthält unterschiedliche Protein- und Peptidfraktionen und wird innerhalb des 4Life-Transferfaktor-Konzepts als weitere Quelle genutzt.

Traditionelle tierische Quelle
NEU 03

PhytoFactor™

PhytoFactor ist die von 4Life verwendete Bezeichnung für pflanzliche Transferfaktor-Peptide aus Samen von Brassica napus.

Pflanzliche Quelle
Was ist Brassica napus?

Brassica napus ist die botanische Bezeichnung für Raps. PhytoFactor wird von 4Life aus den Samen dieser Pflanze gewonnen beziehungsweise aufbereitet.

Beispiel Transfer Factor Max

Tierische und pflanzliche Quellen werden kombiniert

Beim aktuellen 4Life Transfer Factor Max verbindet der Hersteller seine bisherige Tri-Factor Formula aus tierischen Quellen mit dem neuen pflanzlichen PhytoFactor.

Laut aktueller europäischer Produktinformation enthält die Tagesdosis 600 mg Tri-Factor Formula und 300 mg PhytoFactor aus Brassica napus-Peptiden.

Diese Angaben beschreiben die aktuelle Produktzusammensetzung des Herstellers und stellen keine Aussage über eine individuelle gesundheitliche Wirkung dar.

Herstellerkonzept

Was bedeutet „Tri-Factor Formula“?

4Life verwendet die Begriffe Educate, Enhance und Balance zur Beschreibung des eigenen Transferfaktor-Konzepts.

1

Educate

Begriff der Herstellerkommunikation im Zusammenhang mit Immuninformation und Erkennung.

2

Enhance

Begriff der Herstellerkommunikation im Zusammenhang mit Immunreaktionen.

3

Balance

Begriff der Herstellerkommunikation im Zusammenhang mit Regulation und Ausgewogenheit.

Zur Einordnung: Educate, Enhance und Balance sind Begriffe aus der Herstellerkommunikation. Sie stellen keine Garantie für eine bestimmte medizinische Wirkung dar.
Wissenschaftlich einordnen

Nicht jede Studie beantwortet dieselbe Frage

Bei Forschung zu Peptiden und Transferfaktoren ist entscheidend, genau hinzuschauen, was tatsächlich untersucht wurde.

Eine Laboruntersuchung, eine bestimmte Peptidfraktion und ein fertiges Nahrungsergänzungsmittel sind nicht automatisch miteinander gleichzusetzen.

Was wurde untersucht? Rohstoff, Peptidfraktion oder Endprodukt?
An wem? Zellen, Tiere oder Menschen?
Was wurde gemessen? Laborparameter oder konkreter Gesundheitsnutzen?
Wie lange? Kurzzeitige oder langfristige Untersuchung?
Medizinischer Hinweis

Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und persönlichen Orientierung. Sie stellen keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen keine individuelle Untersuchung oder Behandlung.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

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